Boxerklub e. V. Gruppe Zwickau
Boxerklub e. V. Gruppe Zwickau 

Chronik unserer vergangenen Events...

Da diese Seite erst neu entstanden ist, bitten wir um euer Verständniss, dass diese Seite sich erst im Laufe der Zeit füllt...

 

Wir haben natürlich schon viele vergangene Events zusammen erlebt und gemeistert, beginnen mit dem füllen dieses Blatts trotz allem neu ab 2012.

 

 

Prüfung 2014

Die Prüfungssaison 2014 ist nun wieder Geschichte. Die Herbstprüfung ist gut gelaufen und bei schönem Wetter waren alle mehr oder weniger erfolgreich und doch alle gut gelaunt und sportlich untereinander. Leistungsrichter Gernot Walz war ein sehr angenehmer Gast, der sehr einheitlich und fair gerichtet hat. Alles in allem ein sehr schönes und erfolgreiches Wochenende.

 

Die Ergebnisse:

 

Tag 1:

Kurt und Fritzi 73,

Jens und Xabo (Airdale) 75,

Brigitte und Xina 85,

Andrea und Don-King 90,

Kai und Lennox 96,

Christian und Derrick 97 - alles FH2 .

 

Und auch Swea hat mit Hannah die BH bestanden.

 

Tag 2:

Karl-Heinz und Cool (Rs)IPO A 73/83,

Michael mit Aron Dsh IPO 3 90/80/81,

Nadine mit Alec Rotti FH 1 70,

Christian mit Derrick 96,

Jens mit Xabo 96

Lothar mit Castel 93,

Andrea mit Don- King 90,

Kai mit Lennox 87.

 

Herzlichen Glückwunsch

Horst-Winkler-Pokal 2014

 18. Horst-Winkler Gedächtnispokal

Der Horst Winkler Pokal ist eine Veranstaltung der Landesgruppe Sachsen, die jährlich ausgetragen wird. Ausgerichtet wird diese, abwechselnd in den Gruppen des Landes. In diesem Jahr waren wir, die Gruppe Zwickau, wieder an der Reihe. Als Termin wurde der 28.06.2014 gewählt, was bedeutete, dass der Pokal erstmalig im Sommer vergeben wurde. Leistungsrichter Klaus Jeske übernahm die ehrenvolle Aufgabe, die zum Wettkampf angetretenen Mannschaften zu bewerten. Er sprang kurzfristig  für den aus persönlichen Gründen ausgefallenen Volker Hausigk ein. Vielen Dank dafür , auch an dieser Stelle noch einmal. Wir als Gruppe konnten uns über einen gutbesuchten Wettkampf freuen. Mit dem Wetter hatten wir unheimliches Glück, denn nach der letzten Besprechung begann es wie aus Kübeln zu regnen. Na eigentlich war es ja der Klaus. Nur gut, dass unser wetterkundiger Leistungsrichter  so auf die Tempotube drückte, indem er uns nach kurzem Blick in Richtung Himmel, wo  mit dunkelschwarzen  Wolken ein Unwetter nahte, kurzerhand die Mittagspause einkürzte. Das ersparte nämlich dem letzten Paar die Regendusche. An den Start gingen insgesamt 10 Mannschaften aus 3 Gruppen, die natürlich auch alle ihre Schlachtenbummler im Schlepptau hatten. Vielen Dank auch an Peter Bräuer von der Gruppe Dresden, der alle Hunde gleichmäßig und fair hetzte und natürlich unseren Küchenfeen, die wie immer bestens für unser leibliches Wohl sorgten.

 Wir Zwickauer hatten allen Grund zur Freude, denn nicht nur der Pokal für die Sieger Tanja und Kai mit ihren Hunden Leo und Lennox, nein das ganze „Podest“ blieb in Zwickau. Die Leistungen und Platzierungen können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.

 

Uta Mönnicke

Frühjahrsprüfung 2014

Unsere Frühjahrsprüfung ist nun Geschichte. Und eine mit Happy End kann man sagen. Alle Teilnehmer haben bestanden. Manche gut, Andere sehr gut. Wir danken dem Leistungsrichter Klaus Senghaas, unserer Küchenfee Edith, unserer Hilfe im Schreibbüro Beate, den Prüfungsleitern, Fährtenlegern usw.

 

Hier nun die Ergebnisse:

 

Samstag:

 

Racoon BH bestanden

Lennox FH2 - 93

Don-King FH2 - 91

Leonardo FH2 - 94

Leo IPO3 - 75/84/94

Fox FH2 - 78

Fritzi FH2 - 93

 

Sonntag:

 

Nick BH bestanden

Dina FH2 - 84

Fritzi FH2 - 92

Xina FPR1 - 80

Akira FH2 - 97

Don-King FH2 - 94

Leonardo FH2 - 93

Lennox FH2 - 98

Castell FH2 - 90

 

Wir gratulieren allen TN zum Bestehen und bedanken uns für das faire und sportliche Starten und auch Richten.

Hexenpokal oder Silvester mal anders...

 

Es war einmal im Morgengrauen des 31.12.2013. Merkwürdig anmutende Wesen flogen auf dem Weg zwischen den zwei großen Wiesen im vogtländischen Mehltheuer ein.

Hexen, Teufel, schwarze Männer! In ihrem Gefolge furchterregende Höllenhunde, deren Anblick die Kutscher vorbeielender Fuhrwerke in Angst und Schrecken versetzte. Sie alle gingen bei verschiedenen Meistern im ganzen Land in die Lehre und man versammelte sich am letzten des Jahres um einander das gelernte in einem Turnier zu zeigen.  Dieter der Henker und Bernhard der oberste Teufel, wurden von der Organisatorenhex` eigens herbeigerufen um zu schauen, wie die Hunde versuchten, die auf der Wiese verstreuten Schätze wiederzufinden.  Oberteufel Bernhard sah, was die Jüngsten bereits vermochten und was die „Weisen“ noch taugten. Die aus den Meisterklassen zeigten beim Henker all ihr Können und Tun so gut, das dieser Gnade walten ließ. Der geschürte Hexenkessel diente so hernach seinem eigentlichen Zweck, das Gefolge mit heißer köstlich duftender Suppe und heißem Punsch anzulocken. Der Tag ging zu Ende und alle flogen ins Hexenhäuschen. Nachdem sie ihre Häupter ein wenig zur Ruhe gebettet oder sich die von Kälte erstarrten Glieder im heißen Wannenbad erholen ließen, trafen sich alle an einer langen Tafel. Nach üppiger Mahlzeit erhielten die besten des Turnieres die von Hexe Mirna kunstvoll gefertigten Pokale.  Hernach folgte ein Gelage, welches bis zum Morgen dauern sollte.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann feiern sie noch heute.

Übersetzt heißt das:

Fährtenturniere mit anschließender Geselligkeit erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Bei unserem letzten Turnier dieser Art reifte bei Lydia und mir der Gedanke, den Wettkampfplan um ein Solches zu bereichern. Und weil „normal“ jeder kann und wir sowieso nicht normal sind, war weder der von uns ins Auge gefasst Termin, noch das Motto normal. Ein Hexenpokal am 31.12.2013 sollte es sein. Eben wegen dieser Anomalität deklarierten wir das Ganze als Einladungsturnier. Nicht nur Datum und Motto waren außergewöhnlich, auch Kleiderordnung und Reglementierung der Wettkampfklassen sollten nicht der Normalität entsprechen, denn Fährtenleger, Teilnehmer und Leistungsrichter legten, führten und richteten im Hexenkostüm. Gewertet wurde in FPr1 und FPr3- hier durften nur Hunde starten, die noch keine höhere Prüfungsstufe vorzuweisen hatten als die gemeldete Klasse. Ausnahme die FPr3- hier waren auch Hunde mit vollendetem 7. Lebensjahr, also Senioren, zugelassen. FH1 Und FH2 war offen für alle. Als Leistungsrichter hatten wir Dieter Strnad auserkoren, der uns auch sofort zusagte. Na und Bernhard musste auch nicht sinnlos in der Gegend rumstehen, wenn er ohnehin schon mitkäme, also wurde er zum Richte verdonnert. Bei allem Spaß, Gaudi und Absonderlichkeiten war unsere Prüfung eine durch meine Gruppe Zwickau ordentlich angemeldete und geschützte Prüfung. Ich habe zu den Landwirten mit ihren schönen großen Wiesen in meiner Umgebung einen guten Kontakt, so dass die Veranstaltung in vogtländische Gefilde ausgelagert wurde. Die größte Herausforderung bei der Vorbereitung war, eine Lokalität zu finden, in der alle wohnen und wir auch feiern konnten. Das Hotel Café Heinz in Plauen erfüllte alle Kriterien und gehörte somit uns. Nun wohnen Hexen, Teufel und Henker ja nicht mal eben um die Ecke, weshalb der ganze Tross schon am Montag 30.12. anrückte. Wir trafen uns an jenem Abend zu einem zwanglosen Begrüßungsabend. Es wurde recht vergnüglich, denn schon das Lesen der Speisekarte, die ich teilweise ins Gemeinverständliche übersetzten musste, sorgte für allgemeine Heiterkeit. Nebenbei beseitigten wir noch die restlichen Unklarheiten und ich verteilte meine Zettel mit Adresse und Anfahrtsbeschreibung ins Fährtengelände. Damit konnte dann jeder individuell am nächsten Morgen rausfahren. Auf der Heimfahrt testete ich noch einmal, ob das, was das Navi sagte, auch mit meiner Beschreibung übereinstimmte. Und tatsächlich, die von mir nachträglich vorgenommene Korrektur würde für Verwirrung sorgen. Dass ich alle noch per SMS darüber informieren wollte, hatte ich allerdings vergessen, als ich zu Hause eintraf.

31.12. vier Uhr siebenundzwanzig. Ich erwachte aus unruhigem Schlaf und war angesichts der Tatsache, dass ich die SMS vergessen hatte, sofort hellwach. Ohne weiter nachzudenken griff ich zum Handy, tippte die Nachricht ein, gab die Empfänger dazu und fort damit. In dem Moment, als ich das Senden auslöste wurde mir schlagartig bewusst, das es ja eigentlich noch mitten in der Nacht war und das wohl auch nicht jeder sein Handy auf „stumm“ gestellt hatte. Die Antwort folgte prompt, denn Michaela machte mich per Antwort sms darauf aufmerksam, dass zu wenig Schlaf Falten mache und dem Teint schade. Klaus begrüßte mich drei Stunden später mit: „hast du ne Meise“ und Irmela kicherte, der Dieter hätte seinen Unmut an ihr ausgelassen. Julia nahm die Nächtliche Störung gelassen, da sie ohnehin wach war, weil Emil, unser zurzeit wohl jüngstes BK Mitglied, nach Nahrung verlangte. Gabi, Marianne und Mirna frohlockten derweil, denn deren Nummer hatte ich nicht. Artig grinsend entschuldigte ich mich und nach kurzer Besprechung begannen meine beiden Fährtenleger Klaus Hartl und Holger Reinke die Fährten auf der leicht gefrorenen Wiese zu legen.

Irgendwie scheinen Hexen wohl doch keine so schlechten und bösen Wesen zu sein, denn mit dem Wetter hatten wir ausgesprochenes Glück. Zwar pfiff ein kräftiger kalter Wind, aber die Sonne lachte den ganzen Tag vom strahlend blauen Himmel. Die Wettkampfbedingungen waren nicht ganz einfach aber für alle Hunde von der ersten bis zur letzten Fährte gleichermaßen anspruchsvoll, so dass alle mehr oder weniger gut das Ziel erreichten.

Die Versorgung mit allerlei Köstlichkeiten aus der Hexenküche hatten meine Eltern übernommen. Der Ofen mit dem Hexenkessel und der Feuerkorb dienten nicht nur dazu Hexensuppe, Drachenblut und Eidechsenschwänze (Soljanka, Glühwein, Wiener) heiß zu bekommen, sondern wärmten so manch durchgefrorenes Hexlein.

Den Bierernsten, die immer meinen unsere Hunde können dies nicht, dürfen das nicht, damit eine Prüfung gelingt sei gesagt: keiner unserer Wettkämpfer hat von der komischen Verkleidung  seines Frauchens oder Herrchens Notiz genommen. Nicht einmal  der Henker konnte Furcht einflößen. Weder die jungen Hunde wie Niki und Hootch, geschweige denn die Routiniers ließen sich durch die Kostüme von ihrer Arbeit ablenken.

Am Abend trafen wir uns im Wintergarten des eingangs erwähnten Hotels. Nach ausgiebigem Mahl und Siegerehrung feierten wir gemeinsam ins neue Jahr.

Organisatorenhexe Uta Mönnicke

 

 

LR:   Dieter Strnad- FH1 und FH2

 

        Bernhard Knopek  FPr1 und FPr3

 

FL:   Klaus Hartl, Holger Reinke, Verleitung Gudrun List-Hartl

 

PL:  Manuel Roth

 

 

 

Ergebnisse:

 

FPr1-

Julia Hankeln - Asterix (Hootch) vom Koboldgarten - 70

 

Gabi Theobald - Enea von der Norris - 72

 

Uta Mönnicke - Nikita vom Silvermoon (außer Konkurrenz und nirgends eingetragen weil zu jung) - 76

 

FPr3-

Klaus Hartl - Indy vom Zeidlerschütz - 86

 

Uta Mönnicke - Xenia-Eni vom Matthesberg - 82

 

FH1-

Lydia Knopek - Orina vom Kniebis - 75

 

Mirna Gazemeier - Quincy (Wombat) von der Burg Rabeneck - 72

 

FH2-     

Mirna Gazemeier - Exina von der Norris - 97

 

Michaela Bayer - Omega vom Bosenberg  (Zwergschnauzer) - 96

 

Holger Reinke - Eyron vom Lankwitzer Orden - 88 

 

Michaela Bayer - Limone von Monsalvat - 86

 

Barbara Lankers - Ulrica vom Hexenwald - 75

 

Marianne Bitterer - Lilo vom Kniebis - 70        

Deutsche Jugend- und Juniorenmeisterschaft 2013

Fotos dazu findet ihr unter Bilder!

 

DJJM Pfingsten 2013- der etwas andere Rückblick

Die 15. Deutschen
Jugend- und Juniorenmeisterschaft zu Pfingsten 
2013 wurde in der Gruppe Zwickau durchgeführt. Nach vielen erfolgreich durchgeführten Ausstellungen, war das die erste Große
Veranstaltung auf dem Leistungssektor.
Natürlich hatten wir schon Pokalkämpfe auf Landesgruppenebene und auch
unsere letzten Gruppenprüfungen konnten ,
was die Teilnehmerzahlen betraf, durchaus
mit solchen Veranstaltungen mithalten, aber eine DJJM ist halt schon etwas
anderes als Pokalkämpe und Gruppenprüfung. Hier kommen die Teilnehmer und
Zuschauer nicht nur aus der unmittelbaren Umgebung, sondern aus ganz Deutschland. Es gibt eine Auslosung
und es muss ein Festabend in würdigem Ambiente organisiert werden. Das war
schon die erste große Herausforderung: wohin mit den ganzen Leuten? Ich wusste,
dass ein großer Teil nicht in dem Hotel, das wir für unsere Veranstaltung
ausgesucht hatten, schlafen würde. Wir brauchten also einen Stellplatz für die Wohnwagen- mit
Stromanschluss, Wasser und Duschmöglickeit. Einige wollten schon am Mittwoch
und Donnerstag anreisen, also will man sich um die Gäste ja auch kümmern. Und
nicht zuletzt, die Zuschauer, die kommen würden und die gastronomisch versorgt
werden wollten. Ja, bei einer Gruppenprüfung oder einem Pokalkampf ist das
Ausmaß der Veranstaltung und der zu erwartenden Personen halbwegs überschaubar,
man kann sich ja an denen der Vergangenheit orientieren.

Da ich mit meiner Eni zu in den letzten Jahren in ganz Deutschland zu
Fährtenprüfungen und Meisterschaften unterwegs war, habe ich natürlich jede
Menge Leute kennen gelernt. Warum sollten wir das Fahrrad zum `zigsten mal
erfinden? Auf den Mund gefallen bin ich auch nicht, also hab ich bei meinen
erfahrenen Sportfreunden und –freundinnen 
die Dinge nachgefragt, wo uns die Erfahrungen gefehlt haben.

Pfingsten rückte immer näher, aber wir lagen gut im
Zeitplan, was unsere Vorbereitungen betraf und es zeichnete sich ab, dass es
eine DJJM in kleinem Rahmen werden würde, denn es hatten 8 junge Leute mit 9
Hunden gemeldet. Nicht viel, aber gerade diese 7 Mädchen und der 1 junge
Mann hatten es verdient, ihnen einen
richtigen Saisonhöhepunkt zu bieten. Schon am Donnerstag fiel mir auf, dass die
Jugendlichen sich sehr gut verstanden. Wenn sie nicht gerade bei ihren Familien
waren, traf man sie stets gemeinsam mal lachend oder tuschelnd die Köpfe zusammensteckend,
irgendwo auf dem Gelände an. Der Übungsplatz wurde nach erfolgtem Training mit
den Hunden, kurzerhand zum Bolzplatz umfunktioniert und in gemischten
Mannschaften mit Papa, Opa Bruder oder
Sportfreund, wurde kräftig der Ball
getreten.

Auf Grund der geringen Teilnehmerzahl haben wir in Absprache
mit dem übergeordneten PL festgelegt, dass die Abteilung A am Samstagmorgen und
B und C am Sonntag durchgeführt wird. Die Fährtengruppen losten wir deshalb am
Freitagabend aus und die Auslosung für B und C 
erfolgte unmittelbar vor dem Festabend am Samstag.

Die Fährten sind leider buchstäblich ins Wasser gefallen,
denn in der Nacht von Freitag auf Samstag begann es zu regnen, was vom Himmel
wollte. Trotz der widrigen Umstände haben sich alle Hunde, bis auf Kristins
Hündin, die bis unmittelbar vor der DJJM verletzt war, zum letzten Gegenstand
gekämpft. Mandy , deren eine Hündin am Donnerstag im Training auch nicht so
recht laufen wollte, krähte in feinstem schwäbischen Dialekt in den verregneten
Morgen: „ isch habsch de Krischdin scho
gsaggt wensch bei ihre Abbruch gäbbe hot , da kosch bei mir ah Abbruch gäbbe un
dann feire mer grod „ . Und genau das haben sie getan- gemeinsam gefeiert. Ganz
selbstverständlich saßen sie zusammen an der Stirnseite der langen Tafel und
als die Musik begann, wurde getanzt und gesungen. Katja und ich hatten uns ganz
kurzfristig noch zwei Programmpunkte überlegt, die wir je nach Stimmung an dem
Abend bringen wollten. Und es war uns ein Vergnügen unsere Jugend und die Gäste
mit Andrea Berg und der beliebten Unterhaltungssendung „Herzblatt“ zu
überraschen. Die Mühe, eine Woche lang
auf dem Weg zur und von der Arbeit die Songs zu lernen, hat sich gelohnt, denn
unsere jungen Leute waren ebenfalls sehr textsicher und grölten die Refrains rhythmisch
klatschend mit und bei „Herzblatt“ rannen angesichts unserer 3 Kandidaten und
deren Geistesergüsse die Lachtränen im Publikum.

Am Sonntag strahlte
die Sonne und was die Jugendlichen mit ihren Hunden zu leisten im Stande sind,
das haben sie dann dem zahlreich
erschienen Publikum am Sonntag in
Abteilung B und C in beeindruckender Manier gezeigt. Es war eine Augenweide! (die
Ergebnisse sind auf der HP des BK München unter „Aktuelles“ nachzulesen) Und
wieder ist mir aufgefallen, dass mit den eigentlichen Gegnerinnen ( Jonas möge
mir verzeihen, dass ich jetzt nur die weibliche Form nehme, aber die Mädchen
waren nun einmal in der Überzahl, aber auch er ist gemeint) mitgefiebert wurde,
jede Vorführung bis zum Schluss angeschaut wurde und erst dann wurde der eigene
Hund geholt. Ich musste unwillkürlich an meine Jugend denken, denn auch ich war
Sportlerin und bei uns war dieser kameradschaftliche Zusammenhalt, der
heutzutage leider häufig genug schnödem
Konkurrenzkampf zum Opfer fällt,
eigentlich an der Tagesordnung. Bei Mandy, Pia, Maja, Kristin, Lena, Doreen,
Mareike und Jonas stimmte das Verhältnis
zwischen sportlichem Ehrgeiz und Spaß am
Hobby. Ich wünsche mir, dass diese Truppe, die bei uns zu Gast war, sich das
bewahrt und auf den nächsten
Veranstaltungen genauso fair und freundschaftlich miteinander umgeht.

Wenn ich jetzt so an das Pfingstwochenende zurückdenke, dann
drängt sich eines immer wieder in den Vordergrund meiner Gedanken: ich bin
wahnsinnig stolz auf meine Gruppe. Wie gesagt, ich wusste nicht, was auf uns
zukommen würde. Bisher habe ich ja auch immer nur mitgemacht und nicht die
Fäden in der Hand gehabt. Ich hatte die Sicherheit, dass alle wesentlichen
Positionen gut vorbereitet waren und
Katja hatte den „theoretischen und buchhalterischen Kram im Griff und so ließ
ich die Sache erst einmal anlaufen. Aber
erstens kommt es anders und zweitens als man denkt: Theorie und Praxis sind
halt nicht immer ein Paar Schuhe. Dass die Getränke in der falschen
Flaschengröße geliefert wurden, war dabei noch das kleinere Problem. Weit mehr
Sorgen machte mir, dass statt der gewünschten Gasfritteuse, eine mit
Stromanschluss bereitgestellt wurde. Freitagmittag,
dazu noch vor dem Feiertagswochenende, ….na gute Nacht und kein Bett ! Es sah
ganz so aus, als müssten wir auf die Pommes verzichten, weil, die Fritteuse
würde das Leistungsvermögen unserer Leitungen sprengen. Ich hatte diesen
grausigen Gedanken noch nicht zu Ende gedacht, da kamen meine Männer mit einem
Stromaggregat auf dem Hänger angefahren. Die Lösung des Stromproblems ist nur
ein Beispiel von vielen. Egal, was es war und egal, wer dafür verantwortlich
war, jeder hat auf seinem Posten das Beste gegeben und darüber hinaus noch die
Augen offen gehalten wo Hilfe gebraucht wurde. Es ging im Morgengrauen damit
los, das Hans und Kurt die Spuren des jeweils vergangenen Abends beseitigten.
Es ging weiter mit der Versorgung der Gäste, bis hin zum Abbau am
Sonntagnachmittag. Ich bin ganz ehrlich: das habe ich in der Vergangenheit so noch nicht erlebt- diesen Zusammenhalt in der
Gruppe. Am Montag hatte ich auf Facebook eine Nachricht vom Chef des Schäferhund
Vereines aus Plauen, die mit einer kleinen Delegation zu Gast waren: „…eine
tolle Gruppe hast du, bewahrt euch das.“ Ich glaube mehr Lob geht fast nicht. Natürlich möchte ich es auch nicht
versäumen, mich bei allen Sportfreunden zu bedanken, die selbstlos mit
angepackt haben, wo es was zu tun gab. Meine Freunde aus BW, ohne die meine
Hunde ein sehr trauriges Wochenende gehabt hätten, meine Bayern, die tonnenweise
Kuchen angeschleppt haben, die Camper, die kurzerhand mal das Stromaggregat
reparieren wollten, als beim Anlassen die Schnur gerissen ist. Ach eigentlich
bei allen, dafür, dass sie da waren und so tolle Stimmung gemacht haben und
unsere kleine Meisterschaft zu einer feinen und vielleicht auch unvergesslichen
Meisterschaft werden ließen.

Uta Mönnicke

2. Vorsitzende Gruppe Zwickau

Deutsche Fährtenmeisterschaft

Dieses Jahr fand die  25. Deutsche Fährtenmeisterschaft vom 26.-28.10.2012 in Lengerich
statt.
Auch für Sachsen gingen drei Fährtenteams an den Start.

Wir
möchten Kurt Lütke aus der Gruppe Zwickau mit seiner Frenzi von der Bismarksäule
zu den erreichten 89 Punkten, sowie Hans
Schmitz aus der Gruppe Frankenberg mit seinem Chicco vom Erlkönig zu 72 Punkten
herzlich gratulieren.
Kai Möckel hatte mit Lennox von der Isenburg diesmal leider kein Glück.

Hier finden Sie uns:

Boxerklub Zwickau e. V.
Bürgerschachtstr. abseits

(neben SVZ Busdepot)

Zwickau

 

Unsere Übungszeiten:

Mittwoch & Samstag ab 15 Uhr

 

Telefon: 0152 27725300 

oder  0176 20392645

Mitglied werden?

Sie wollen Mitglied bei uns werden? Dann schauen Sie einfach mal vorbei. Wir freuen uns auf Sie.

 

Wenn ein Hund nur darf, wenn er soll, aber nie kann, wenn er will,
dann mag er auch nicht, wenn er muss.
Wenn er aber darf, wenn er will, dann mag er auch, wenn er soll
und dann kann er auch, wenn er muss.


Denn: Hunde die können sollen, müssen auch wollen dürfen!

 

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